Diese Fragen werden in diesem Blog behandelt:

  • Welche Mythen existieren rund um die Authentifizierung?
  • Welche Herausforderungen bestehen beim IP/Proxy-Zugang?
  • Weshalb ist SAML die bessere Lösung für die Authentifizierung?

Bibliothekarinnen und Bibliothekare spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Wissen, aber die Authentifizierung kann sich manchmal wie ein Labyrinth aus komplexen Systemen, technischen Fachbegriffen und frustrierenden Nutzererfahrungen anfühlen. OpenAthens ist der Meinung, dass es auch anders gehen muss.

Dieser Artikel deckt die gängigsten Mythen über die Authentifizierung auf und zeigt, wie OpenAthens Bibliotheken dabei hilft, einen sicheren, nahtlosen und nutzerfreundlichen Zugang zu digitalen Ressourcen zu bieten – ohne unnötige Komplexität. Ganz gleich, ob Sie noch mit IP-/Proxy-Zugang arbeiten oder gerade erst beginnen, sich mit föderativer Authentifizierung zu beschäftigen: Der richtige Ansatz hilft Bibliotheken, die Kontrolle zu übernehmen, ihre Nutzer:innen zu schützen und die Bedeutung der Bibliothek besser sichtbar zu machen.

Ist die IP/Proxy-Authentifizierung für Bibliotheken noch sicher?

Bevor wir die einzelnen Mythen betrachten, ist es wichtig zu verstehen, weshalb viele Bibliotheken den IP-/Proxy-Zugang überdenken. Diese Methoden stammen aus einer anderen Zeit und bringen oft Probleme in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit mit sich.

Schauen wir uns nun die Mythen genauer an.

Mythos: „OpenAthens ist teuer, weil es cloudbasiert ist.“

Fakt: Cloudbasierte Services bieten finanzielle und operative Vorteile.

Dieses Missverständnis rührt daher, dass Unklarheit darüber besteht, was Cloud-Lösungen bieten. Moderne SAML-basierte Authentifizierungsplattformen reduzieren die Kosten und Komplexität lokaler Infrastrukturen. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören: 

  • Vorhersehbare Abonnementpreise ohne versteckte Kosten
  • Einsparungen bei Energie, Platz und Personalaufwand
  • Automatische Sicherheitsupdates und neue Features – ohne Ausfallzeiten oder Zusatzkosten
  • Problemlose Skalierung bei Spitzenauslastung
  • Einfache Erweiterung für zusätzliche Benutzer oder Ressourcen ohne neue Infrastruktur

Mythos: „Proxy-Authentifizierung ist der einfachste und sicherste Weg für die Zugriffsverwaltung.“

Fakt: IP- und Proxy-Zugänge haben einige Einschränkungen und sind veraltet.

OpenAthens ermöglicht einen sicheren, nahtlosen und externen Zugriff – ohne VPNs, Proxys oder Frustrationen aufgrund statischer IP-Adressen. Nutzer:innen melden sich einmalig mit ihren Institutionsdaten an und haben sofortigen Zugriff, ganz egal wo sie sich befinden. Dank des „Privacy-First“-Zugriffs über SAML bleibt die Identität des Benutzers geschützt und Ihre Institution kann vollständig selbst entscheiden, welche Informationen an Verlage weitergegeben werden.

Fragen Sie sich, ob die Proxy-Authentifizierung noch sicher ist? IP-basierte Systeme verfügen nicht über moderne Sicherheitsmaßnahmen, detaillierte Kontrollen und Datenschutzfunktionen – Funktionen, die mit SAML verfügbar sind.

Mythos: „Nur die IT-Abteilung interessiert sich für Authentifizierung.“

Fakt: Authentifizierung ist ein strategischer Bibliotheksdienst.

Es geht nicht nur darum, den Zugang zu ermöglichen, sondern auch – und vielleicht sogar vor allem – darum, sinnvolle Recherche und Forschung zu ermöglichen. OpenAthens hilft Ihnen dabei, eine bessere Nutzererfahrung zu bieten und gleichzeitig breitere institutionelle Ziele zu erreichen.

Da Authentifizierung an der Schnittstelle zwischen Zugang, Analyse und Nutzererfahrung liegt, ermöglicht SAML SSO den Bibliotheken, ihre Wirkung messbar zu machen und den digitalen Zugang zu vereinfachen.

Mythos: „Authentifizierungssysteme sind für Bibliotheksteams technisch zu komplex.“

Fakt: OpenAthens wurde konzipiert, um klare und praktische Einblicke zu bieten.

Das intuitive Administrations-Dashboard gibt Ihnen die vollständige Kontrolle. Sie verwalten Ressourcen, konfigurieren Zugriffsregeln und erstellen Nutzungsberichte nach Abteilung, Zielgruppe oder Plattform – und das alles mit nur wenigen Mausklicks. Diese Einblicke unterstützen fundierte Erwerbungsentscheidungen und helfen dabei, den Einfluss und die Wirkung der Bibliothek sichtbar zu machen. Dadurch wird die föderative Authentifizierung für Bibliotheksteams zugänglicher, die mehr Einblicke wünschen, ohne ständig auf die IT angewiesen zu sein.

Mythos: „OpenAthens lässt sich nicht mit lokalen Systemen integrieren.“

Fakt: OpenAthens lässt sich nahtlos in lokale Verzeichnissysteme wie Azure/Entra, Okta und Shibboleth integrieren.

OpenAthens unterstützt mehrere Integrationsmethoden, darunter SAML, OIDC und LDAP. Darüber hinaus steht eine REST-API für Organisationen zur Verfügung, die maßgeschneiderte Integrationen realisieren möchten. Dadurch können Bibliotheken SAML-basiertes Single Sign-On einsetzen, ohne ihre bestehende Identitätsarchitektur umstrukturieren zu müssen.

Warum SAML Single Sign-On in Bibliotheken immer beliebter wird

Da sich die Anforderungen im Bereich der Authentifizierung stetig weiterentwickeln, verzichten immer mehr Bibliotheken auf IP- und proxybasierten Zugriff. SAML und föderative Authentifizierung bieten mehr Sicherheit, bessere Datenschutzkontrolle und eine nahtlose Nutzererfahrung – insbesondere für externe Nutzer:innen und den mobilen Zugriff.

Durch die Umstellung auf eine moderne Authentifizierungslösung können Bibliotheken die Daten ihrer Nutzer:innen besser schützen, einen reibungslosen Zugang bieten und ihren Wert für die Institution überzeugend unter Beweis stellen.

Möchten Sie herausfinden, wie OpenAthens Sie unterstützen kann? Fordern Sie noch heute eine Demo an!