Was zeichnet exzellente Forschung aus?
In der wissenschaftlich-akademischen Welt zeichnet sich exzellente Forschung durch ein hohes Maß an Forschungsaktivität und -wirkung aus. Es handelt sich dabei nicht um eine Klassifizierung oder ein Label, sondern um ein Spiegelbild des Engagements einer Institution für die Förderung von Wissen, die Erlangung neuer Erkenntnisse und die Steigerung von Innovation.
Institutionen mit einem guten Ruf in der Forschung zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Forschungsproduktivität: Eine hohe Anzahl an wissenschaftlichen Publikationen, Daten und Zitierungen in einer Vielzahl an Fachbereichen
- Finanzierung und Ressourcen: Zugang zu umfangreichen Forschungsgeldern und institutioneller Unterstützung, die umfangreiche, kollaborative Projekte ermöglichen
- Herausragende Reputation: Globale Anerkennung für Innovation, Meinungsführerschaft und Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen
Um diesen Ruf zu erhalten, müssen Institutionen ihre Forschungsinfrastruktur fördern und unterstützen – mit Dateninteroperabilität bis hin zu Discovery-Systemen. Wissenschaftliche Datenbanken wie EBSCOs Ultimate-Datenbanken und Linked-Data-Frameworks spielen dabei eine wichtige Rolle.
Eine vernetzte Forschungslandschaft mit Hilfe von „Linked Data“
An forschungsintensiven Universitäten hängt der Erfolg davon ab, verschiedene Wissensquellen in einem vernetzten Ökosystem zu vereinen. Dies wird u. a. durch EBSCOs Ultimate-Datenbanken ermöglicht, die durch eine Linked-Data-Architektur und den EBSCO Scholarly Graph (ESG) unterstützt werden. Dadurch werden Inhalte in Kontext und Daten in aussagekräftige Erkenntnisse umgewandelt.
EBSCOs offene Linked-Data-Struktur ermöglicht:
- Transparente, maschinenlesbare und webfähige Verknüpfungen zwischen Autor:innen, Institutionen und Publikationen
- Nahtlose Integration mit Identifikatoren wie DOIs und ORCID-IDs
- Sucherfahrungen gemäß den „FAIR“-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable)
Diese Verbindungen basieren auf zuverlässigen Metadaten und bilden die Grundlage für moderne Forschungsinteroperabilität, so dass Forschende mühelos zwischen Disziplinen, Datensätzen und (internationalen) Kooperationen navigieren können.
Interdisziplinäre globale Forschung fördern
Spitzenforschung überschreitet oft Grenzen zwischen Fachgebieten und Ländern. Die Ultimate-Datenbanken von EBSCO vereinen umfangreiche internationale Volltextsammlungen mit Kontexten auf der Grundlage von „Linked Data“. So entsteht eine Umgebung, in der Erkenntnisse aus aller Welt entdeckt, verglichen und innerhalb und zwischen Fachgebieten angewendet werden können.
EBSCOs neue Linked Data-Funktionalitäten, wie „Citation Discovery“, „Retractions“ und „Recommendations“, die jetzt in EBSCOhost und dem EBSCO Discovery Service zur Verfügung stehen, ermöglichen Forschenden:
- Die Entwicklung und Iterationen einer Idee anhand von Zitaten und Referenzen nachzuvollziehen
- Umstrittene Forschungsergebnisse schnell zu identifizieren und gleichzeitig Zugriff auf die vollständigen wissenschaftlichen Aufzeichnungen zu behalten
- Weitere relevante und interessante Materialien zu finden
- Verbindungen zwischen Fachbereichen zu erkunden, beispielsweise Umweltwissenschaften und Politik, Gesundheitswesen und Technologie, oder Wirtschaft und Nachhaltigkeit
EBSCOs Linked-Data-Funktionen wurden kürzlich um die „People Pages“ (Personenseiten) erweitert, die ebenfalls durch den EBSCO Scholarly Graph unterstützt werden. Diese sind im EBSCO Discovery Service und exklusiv in den Ultimate-Datenbanken von EBSCO verfügbar, darunter Academic Search Ultimate, Business Source Ultimate, CINAHL Ultimate, MEDLINE Ultimate und weitere. Diese Funktion bietet Forschenden einen tieferen Einblick in den wissenschaftlichen Einfluss: wer veröffentlicht, wer zitiert und wie sich Ideen verbreiten.
Erhöhte Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse und Steigerung der institutionellen Wirkung
Ein vernetzter Forschungsansatz durch „Linked Data“ unterstützt Open Science und steigert die Sichtbarkeit institutioneller Arbeiten. Dadurch können Entdeckungen in einem Bereich zu Durchbrüchen an anderen Stellen innerhalb der Institution und darüber hinaus beitragen.
Für Bibliotheken und Forschungsdienste bedeutet dies:
- Umfangreichere Metriken für die Forschungsbewertung und Akkreditierungsberichte
- Höhere Nutzung der von der Bibliothek lizenzierten Inhalte
- Bessere Abstimmung mit den institutionellen Zielen für Forschungssichtbarkeit und Reputation
Hinter den Kulissen sorgt EBSCO dafür, dass jede:r Autor:in, jede Quelle und jede Institution durch sorgfältig zusammengestellte, überprüfbare Beziehungen miteinander verknüpft ist. Das Ergebnis ist eine Forschungsumgebung, die nicht nur Entdeckungen ermöglicht, sondern auch für eine intelligente, kontextbezogene und globale Integration sorgt.
Die Zukunft der vernetzten Wissenschaft
EBSCO Discovery Service und EBSCOs Ultimate-Datenbanken bieten forschungsintensiven Institutionen weit mehr als nur den Zugang zu herausragenden Inhalten. Sie bieten einen Forschungsrahmen, der auf verknüpften Daten basiert und mit den institutionellen Ambitionen in den Bereichen Open Science, interdisziplinäre Zusammenarbeit und globale Wirkung mitwächst.
Durch die Kombination von maßgeblichen Inhalten mit einer Vielzahl von Perspektiven ermöglicht EBSCO Institutionen, das zu tun, was sie am besten können: Forschung in Innovation und Innovation in gesellschaftlichen Fortschritt umsetzen.